Wie weit sprichst / hörst du auf diese Sprache?
- Welche Muster wiederholen sich in deinem Leben?
- Was will deine aktuelle Lebenssituation dir wiederspiegeln?
- Angenommen das Leben will etwas von dir, was wäre es?
Neben dem Körper als Erfahrungsinstrument und Spiegel gibt es noch eine weitere "Währung".
Wie wäre es mit der Währung "(Durch)schlafen"?
Nach etlichen Erfahrungen aus Coachings/Sessions komme ich immer wieder auf diesen einen ehrlichen Punkt zurück.
Wie gut kannst du (durch)-schlafen?
Wie schnell findest du in den Schlaf?
Wie häufig kannst du durchschlafen?
Wachst du ausgeruht aus dem Schlaf auf?
Auf einer Skala von 0-10: Welche ehrliche Bewertung gibst du dir?
Ich schlafe schlecht/unruhig, schlafe so gut wie an keinem Tag durch = 0
Wo ordnest du dich ein? Und bist DU damit zufrieden?
Auszug aus "Alice im Wunderland" (von Lewis Carroll)
"Liebst du mich?", fragte Alice.
"Nein, ich liebe dich nicht", antwortete das weiße Kaninchen.
Alice runzelte die Stirn und legte ihre Hände zusammen, wie sie es immer tat, wenn sie verletzt war.
"Siehst du", erwiderte das weiße Kaninchen.
"Jetzt wirst du dich fragen, was dich so unvollkommen macht und was du falsch gemacht hast, damit ich dich nicht wenigstens ein wenig lieben kann.
Weißt du, deshalb kann ich dich nicht lieben. Du wirst nicht immer geliebt werden Alice. Es wird Tage geben, an denen andere müde und gelangweilt vom Leben sind, ihre Köpfe in den Wolken haben und dich verletzen werden.
Weil Menschen so sind, verletzen sie sich immer gegenseitig, sei es durch Nachlässigkeit, Missverständnisse oder Konflikte mit sich selbst.
Wenn sie sich selbst nicht lieben, zumindest ein wenig, wenn sie keinen Brustpanzer der Selbstliebe und des Glücks um ihr Herz schaffen, wird das schwache Unbehagen, das von anderen verursacht wird, tödlich und zerstört sie.
Als ich dich das erste Mal sah, schloss ich einen Pakt mit mir selbst: Ich werde es vermeiden, dich zu lieben, bis du lernst, dich selbst zu lieben."
Stille - Meditation - Selbstliebe
Aus Indien
Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge, der Lärm nicht auf den Märkten der Städte; beides ist in den Herzen der Menschen.
Stille.
„Ruhe ist die beste Medizin“, weiß der Volksmund. Wer ab und zu Stress hat, kann bestätigen, dass Stille wichtig für die Regeneration ist. Wissenschaftler fanden heraus, dass zwei Minuten Stille entspannender sind als ruhige Musik.
Ständiger Krach um uns herum stresst unseren Körper und unseren Geist. Der Körper schüttet Stresshormone aus, die Herzfrequenz erhöht sich und der Blutdruck steigt. Wer sich gestresst fühlt, sollte sich also dringend eine ruhige Auszeit nehmen. Schon zwei Minuten wirken unglaublich erholsam.
Stille kostet nichts, ist im Überfluss verfügbar und jederzeit zur Hand.
Wenn die Stille ihren Höhepunkt erreicht, verrät sie noch viel mehr Geheimnisse: „Dein innerstes Verständnis von dir selbst, was du bist, ist untrennbar von Stille. Dies ist das „Ich bin“, das tiefer ist als Name und Form“, so drückt Eckhart Tolle in moderner Sprache aus, was alte Religionen schon vor über 2.000 Jahren dem damaligen Zeitgeist entsprechend formulierten.
Die Stille ist der Raum zwischen den Gedanken, ist die Tiefe hinter dem Sichtbaren. Dort sind unerschöpfliche Kraftquellen zu finden, die die Welt in Gang halten, aber normalerweise verborgen bleiben.
Wie Mahatma Gandhi sagte:
Im Zustand des Schweigens findet die Seele ihren Weg in einem klaren Licht, und alles Trügerische und alle Täuschung lösen sich auf in kristallene Klarheit. Die Seele braucht Ruhe, um zu ihrer vollen Größe zu gelangen.
Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird. Bericht im Stern
Nicht reden, nicht denken, nicht handeln. Meditation ist für die meisten Menschen eine Kunst, die sie nur schwer erlernen. Doch die Anstrengung lohnt sich. Man muss weder religiös noch esoterisch sein, um von dem Seelentraining zu profitieren.
Als ich mich selbst zu lieben begann (von Charles Chaplin)
Vertrauen ins Leben: Alles, was geschieht, ist richtig.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man Vertrauen.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man Authentisch sein.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich: Das nennt man Reife.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich: Das nennt man Ehrlichkeit.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich: Das ist Selbstliebe.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: Das nennt man Demut.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo alles stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.
Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist das Leben!
Während die westliche Psychologie sich immer mit den Inhalten des Denkens und der daraus resultierenden Persönlichkeit (z. B. seiner Geschichte) befasst, geht die ‚Psychologie der Buddhas’ an die Wurzeln des Denkens: Es gilt, das Netz der Gedanken zu verlassen – aus welchen Geschichten es auch immer geflochten sein mag. Indem wir es einfach nur beobachten, verliert es seine Macht. Wer wir wirklich sind, liegt in unserem Sein und nicht in den Definitionen, welche die Welt unserer Gedanken bereit hält.
Wie kann es geschehen, dass sich der Mensch von seiner eigenen Natur entfernt und ein Leben lebt, das ihm nicht entspricht? Es macht die Unschuld und Schönheit des Kindes aus, dass es mit seiner Essenz verbunden ist. Schon bald entwickelt sich notwendigerweise durch das Umfeld eine Persönlichkeit, die ihm einerseits das Überleben in der Gesellschaft ermöglicht und es andererseits immer mehr von seiner Essenz entfernt.
Unrein und verzerrend ist der Blick des Wollens. Erst wo wir nichts begehren, erst wo unser Schauen reine Betrachtung wird, tut sich die Seele der Dinge auf, die Schönheit.
Wenn ich einen Wald beschaue, den ich kaufen, den ich pachten, den ich abholzen, in dem ich jagen, den ich mit einer Hypothek belasten will, dann sehe ich nicht den Wald, sondern nur eine Beziehung zu meinem Wollen, zu meinen Plänen und Sorgen, zu meinem Geldbeutel.
Dann besteht er aus Holz, ist jung oder alt, gesund oder krank. Will ich aber nichts von ihm, blicke ich nur „gedankenlos“ in seine grüne Tiefe, dann erst ist er Wald, ist Natur und Gewächs, ist schön.
Ist es nicht mit der Beziehung zum anderen Geschlecht genauso? Wie kann sich dann Glück und Ekstase entfalten, wenn wir die Beziehung nur als „zivile Konvention zur gegenseitigen Nutzung der Geschlechtsteile“ sehen?
Mit den Menschen und ihren Gesichtern ist es wie mit dem Wald.
Der Mensch, den ich mit Furcht, mit Hoffnung, mit Begehrlichkeit, mit Absichten, mit Forderungen ansehe, ist nicht Mensch, er ist nur ein trüber Spiegel meines Wollens. Ich blicke ihn wissend oder unbewusst, mit lauter beengenden, fälschenden Fragen an: Ist er zugänglich oder stolz? Achtet er mich? Kann man ihn anpumpen? Versteht er etwas von Kunst? Mit tausend solchen Fragen sehen wir die meisten Menschen an, mit denen wir etwas zu tun haben.
Im Augenblick, da das Wollen ruht und die Betrachtung aufkommt, das reine Sehen und Hingegebensein, wird alles anders. Der Mensch hört auf, nützlich oder gefährlich zu sein, interessiert oder langweilig, gütig oder roh, stark oder schwach. Er wird Natur, er wird schön und merkwürdig wie jedes Ding, auf das reine Betrachtung sich richtet. Denn Betrachtung ist ja nicht Forschung oder Kritik, sie ist nichts als Liebe. Sie ist der höchste und wünschenswerteste Zustand unserer Seele: begierdelose Liebe.
Haben wir diesen Zustand erreicht, es sei nur für Minuten, Stunden oder Tage (ihn immer innezuhalten, wäre die vollkommene Seligkeit), dann sehen die Menschen anders aus als sonst. Keiner mehr kann verachtet, kann gehasst, kann missverstanden werden. Dann fühlst du plötzlich den tiefen Sinn des Lebens.